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Aktualisierung des Handbuch des Arbeitgebers per 1. Januar 2022

Das Handbuch des Arbeitgebers ist per 1. Januar 2022 aktualisiert worden. Hier finden Sie die entsprechenden Hinweise zu den wichtigsten Neuigkeiten der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und Präzisierungen, die das Arbeitsverhältnis und die Sozialversicherungen betreffen.

Das Handbuch des Arbeitgebers ist wie folgt aktualisiert worden:

Für Bau- und Unterhaltsbetriebe auf Nationalstrassen gelten nun unter bestimmten Voraussetzungen Sonderbestimmungen für Nachtarbeit bei Arbeiten an Tunneln, Galerien und Brücken, insbesondere wenn eine Fahrspur gesperrt werden muss. Die Kapitel I-2 und III-7 wurden entsprechend angepasst.

Aufgrund von kleinen Änderungen wurde die Liste der im Kanton Tessin geltenden Normalarbeitsverträge (Kapitel I-4) und die Bestimmungen zur Meldepflicht von offenen Stellen (Kapitel I-5) aktualisiert.

Aufgrund einiger wichtiger Urteile des Bundesgerichts sind die Rechtsprechungshinweise ergänzt worden. Dies war der Fall in Bezug auf den befristeten Arbeitsvertrag (Kapitel II-1), die höhere leitende Tätigkeit im Sinne des ArG (Kapitel II-4), die Lohngleichheit (Kapitel III-2), Referenzauskünfte eines Arbeitgebers über einen Arbeitnehmer an Dritte (Kapitel III-16) sowie die missbräuchliche Kündigung (Kapitel IV-3).

Im Bereich des Ausländerrechts ist zu beachten, dass Staatsangehörige Kroatiens nun von der Personenfreizügigkeit profitieren, was zu einer Vereinfachung von Kapitel II-8 führte. Die Bedingungen für den Zugang asylsuchender Jugendlicher aus Drittstaaten zu Aus- und Weiterbildungen wurden in Kapitel II-9 präzisiert.

Der Begriff des fristlosen Verlassens der Arbeitsstelle war Gegenstand einiger zusätzlicher Erläuterungen in den Kapiteln IV-8 und IV-11.

Im Bereich der Sozialversicherungen ist festzuhalten, dass das System der Gewährung von Teil-Invalidenrenten geändert wurde, was zur Anpassung der Kapitel V-2 (IV) und V-9 (berufliche Vorsorge) geführt hat.

Der Bundesrat hat das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bis am 31. März 2022 sowie die Höchstbezugsdauer von KAE von 24 Monaten während der Rahmenfrist von zwei Jahren bis am 30. Juni 2022 verlängert. Zudem hat er für alle Betriebe bis am 31. März 2022 die Karenzzeit und die Beschränkung auf vier Abrechnungsperioden für Arbeitsausfälle von über 85 Prozent aufgehoben.